Grafitbergbau Sunk

1865 ließ Albert Ritter von Hauenfels den Sunkgraben durch Freischürfe bergrechtlich absichern.

 

1871 begann man unter der Leitung von Albert Ritter von Hauenfels mit dem Abbau des Grafites im Sunkgraben.

 

1882 ging der Bergbaubetrieb an die Erben von Emmerich Miller über. Betriebsleitung Erich Miller Ritter von Hauenfels gemeinsam mit seinem Schwager Bergdirektor Dipl.Ing. Anton von Rosmini ( 1881 - 1957 ). Der Bergbau war bis zum Jahre 1960 im Besitz der Firma Miller&Co in Wien.

 

1907 umfasste der Betrieb sieben Kugelmühlen, drei Planherde, eine Lufttrocknungsanlage und eine Rohrmühle.

 

1917, 1925 & 1934stürmische Entwicklung der Elektroindustrie sicherte den Bergbau Sunk als einzigen Lieferanten der Elektrodengrafiten einen guten Absatz.

     

 1927 Errichtung eines E - Werkes mit 70 Kilowatt Leistung am Eingang des Sunkgraben. Weiter wurde die erste Lösche Mühle aufgestellt.

 

1938 die erste stationäre Preßluftanlage wurde in der Hilda -Stollensohle erbaut.

 

1942 erfolgte der Erwerb eines E - Werkes mit 100 Kilowatt Leistung in Trieben, im selben Jahr vollbrachte der Bergbau die höchste Leistung durch den Abbau von 8311 Tonnen Rohgrafit.

 

1959 wurde die Grafitseilbahn aufgelassen, der Grafittransport geschieht mit Lastautos vom Bergbau Sunk.

 

1960 wurde der Betrieb von der deutschen Firma Georg H.Luh in Walluf gekauft.

 


1963 Übernahme durch Franz Mayr - Melnhof u. Co.

 


1984 Planung einen Unterfahrungsstollen um den weiterbestand des Bergbaues zu sichern.

 



1986 wurden mit obertätigen Arbeiten der Bunkeranlage und Mundloch begonnen. Mit  Jahresende waren 32 m des Unterfahrungsstollens aufgefahren.

 

1988 Der Unterfahrungsstollen wurde bis Ende des Jahres auf 840 m vorgetrieben. In diesem Zeitraum fand auch die Einweihungsfeier des Knappenheim und der Barbarastatue in 100 m Tiefe statt.

 

1989 Durch einen Schacht wurde die Verbindung zwischen dem Unterfahrungsstollen und der Hilda Grundstrecke hergestellt. Mit diesem Projekt sollten nach allen Berechnungen 20% an Kosten eingespart werden um am Internationalen Markt mit hochwertigen Grafiten von Sunk (60 – 90%) mithalten zu können. Die Jahresförderung von 3000 Tonnen war dadurch gesichert.

 

1991 Übernahm Herrn Bergdirektor Dipl.Ing. Walther Twrdy . den Grafitbergbau Sunk von der Firma Franz Mayer-Melnhof Ges.m.bH.

 

1993 Schließung der Betriebsstätte Sunk aus wirtschaftlicher Notwendigkeit, da das Grafitvorkommen Großteils erschöpft war..